Das Falschspiel und einige Kunstgriffe
Betrug und Falschspiel sind so alt wie das Glücksspiel selbst. Während der Ausgrabungen in Rom waren unter den Würfeln aus Gold, Silber, Elfenbein und Halbedelstein auch gefüllte Würfel. Das Einbauen von Gewichten in einen Würfel führte dazu, dass ein Falschspieler ihn manipulieren konnte, um bestimmte Zahlen zu erhalten. Falschspiel kommt bei jedem Glücksspiel vor. Die Methoden sind ausgesprochen vielfältig, raffiniert und mechanisch bisweilen sehr aufwändig. Würfel- und Kartenspiele sowie alle Spiele, die mit Zufall und Information verbunden sind, sind am häufigsten die Objekte des Falschspiels. Ein geschickter Falschspieler ist in der Lage, die Karten scheinbar normal zu mischen, bringt sie dabei in eine für ihn günstige Reihenfolge. Es ist die Zeit, Erfahrungen zu sammeln und neue Kunststücke und Methoden ermitteln. Würfelspieler verwenden manipulierte Würfel um zu schummeln. Wenn die Rede von einem Kartenspiel ist, so werden rückenmarkierte, oder gezinkte Spielkarten verwendet. Diese Karten werden gebraucht, um den Wert einer verdeckten Karte lesen zu können. Der geübte Falschspieler besitzt dazu einen Fingerring auf deren Rückseite eine Nadel oder Rasierklingenspitze angebracht wurde. Während des Spiels hat er die Möglichkeit bestimmte Karten durch diese Nadel zu markieren. Sie können auch Ihren Daumennagel verwenden, um die Karten zu markieren. Eine ganz plumpe Art ist es, die Ecke einer Karte zu knicken. Moderne Zauberkünstler benutzen auch diese Karten, um ihrem Publikum verblüffende Kartentricks zu präsentieren. Um an sich gute Karten auszuteilen, verwendet der Geber oft markierte Karten. Die Rede ist hier von Falschgeben. Die Kartenwerte sind auf die Ecken der Karten gedruckt, ein kleines Stück zu sehen reicht damit, um die Karte zu erkennen. Es lohnt sich, statt der Karten die Finger des Gebers zu beobachten. Einige der Falschspieler haben in den Fingern der rechten Hand einen Spiegel verborgen, damit können sie beim Geben unter die Karten schauen. Nicht nur Spiegel, die an der Wand hängt, kann gebraucht werden - ein glänzendes Feuerzeug, ein Zigarettenetui oder eine Geldscheinklammer hat dieselbe Wirkung. Wenn sich der Geber die Karte ganz einfach beiläufig und unauffällig ansieht, so verwendet er die Methode "Sichten". Während des Mischens, des Abhebens, des Gebens kann der Geber die obersten oder die untersten Karten sichten. Roulette ist noch ein Spiel, wobei Schwindel möglich ist. Dazu braucht man 4 Magnete, man muss sie um das Roulette Rad herum in gleicher Entfernung voneinander aufstellen. Zusammen mit Magneten gebraucht man eine Kugel mit dem Stahlkern. Wenn Magnetkraft aktiviert wird, kann man die Kugel von der Radrinne abweichen und sich auf die Zahlen etwas früher als gewöhnlich legen lassen. Beim Falschmischen wird die Lage einer oder mehrerer Karten nicht verändert. In den modernen Kasinos sowie beim Pokerturnier sind Einsatz eines Kartenschlittens und andere Betrugsversuche durch strenge Kontrollen unmöglich. Wenn Sie keinen Wunsch haben, von einem Falschspieler betrogen worden zu sein, spielen Sie mit Fremden lieber nicht besonders um Geld. George McManus, Nick, der Grieche, Con Baker und andere sind bekannte Falschspieler. Betrüger arbeiten oft im Team, was die Gewinnwahrscheinlichkeit ganz erheblich verbessert. |