Der Casino Spieler der die Bank in Monte Carlo sprengte
Haben Sie den Wunsch den Namen des glücklichsten Kasinospielers zu erfahren? Dieser Mann hat sich in das Buch der Geschichte von Glücksspielen eingetragen. Er hieß Charles Wells. Eines Tages im Juli 1891 ging er in das Monte Carlo Kasino und verließ es als Legende. Kaum zu glauben, dass es ihm gelang, die Spielbank zu sprengen. Ein britischer Roulette Spieler wurde auf diese Weise zu Roulette Rockstar. Er stellte einen Rekord auf: innerhalb von 13 Spielstunden sprengte er die Spielbank zwölf Mal und verwandelte 4.000Ј in eine Million Francs. Auf diese Weise verwandelte er 4.000Ј in eine Million Francs, ein außergewöhnlicher Preis! Für den zweiten Besuch von Monte Carlo erwarb Wells Geld wieder durch den Betrug. Bei diesem Besuch brach Wells die Spielbank weitere sechs Mal. Die Gewinne von Wells machten ihn zu einem Star und Monte Carlo zum Gambling- Mekka. Es lohnt sich, zu erwähnen, dass das Geld, das Wells ins Spiel investierte, durch den Betrug erworben war. Um Geld fürs Spiel zu erhalten, hatte der schlaue Wells Investoren mit Geschichten über ein "musikalisches Springseil", welches nicht wirklich existierte, übers Ohr gehauen. Man sagt, dass Wells ein Falschspieler war. Der Betrug bestand darin, dass ein bereites Rad gebraucht wurde. Es ist niemand bekannt, ob Wells irgendein Spielsystem verwendete, um zu gewinnen. Wahrscheinlich war sein Gewinn ganz und gar die Frucht des Glücks. Der Komponist Fred Gilbert war durch Gewinne von Wells so begeistert, dass er das Lied "The Man Who Broke the Bank at Monte Carlo" schrieb. Er wurde in La Havre verhaftet und, nach der Auslieferung nach England, zu acht Jahren Gefängnis wegen Betrugs verurteilt. Nach der Freilassung kehrte zu seinen Verbrechen zurück. Der Ruhm von Charles Wells war mit dem eines Rockstar zu vergleichen, aber er starb mittellos. |