Die Kunst des Mogelns
Betrug und Falschspiel sind so alt wie das Glücksspiel selbst. Bereits in altägyptischen Gräbern von 3500 v. Chr. Wurden manipulierte Würfel gefunden. Das Einbauen von Gewichten in einen Würfel führte dazu, dass ein Falschspieler ihn manipulieren konnte, um bestimmte Zahlen zu erhalten. Es gibt kein Glücksspiel in der Welt, das Falschspieler außer Acht ließen. Falschspieler haben viele Techniken und Methoden zu mogeln erfunden. Das Falschspiel kommt häufig bei Würfel- oder Kartenspielen vor, sowie bei allen Spielen, bei denen Zufall und unvollständige Information eine Rolle spielen. Ein geschickter Falschspieler ist in der Lage, die Karten scheinbar normal zu mischen, bringt sie dabei in eine für ihn günstige Reihenfolge. Auf unserer Seite können Sie verschiedene Techniken kennenlernen. Beim Würfelspiel ist es die obenerwähnten gefüllte Würfel. Das gezinkte Kartenspiel kommt zum Einsatz für betrügerisches Falschspiel in den Kartenspielen. Mit Hilfe von Markierungen können die Eingeweihten die Rückseiten aller gezinkten Karten unterscheiden. Kein geübter Falschspieler spielt ohne einen Fingerring, der mit einer Nadel oder einer Rasierklingenspitze ausgerüstet ist. Mit Hilfe von diesem Ring kann der Spieler die Karten markieren während er spielt. Ihr Daumennagel können Sie als Nadel gebrauchen um Karten zu markieren. Karten werden auch durch einritzen auf der Bildseite, einstechen usw. Gezinkt. Moderne Zauberkünstler benutzen auch diese Karten, um ihrem Publikum verblüffende Kartentricks zu präsentieren. Wenn der Dealer während des Gebens den Wert der Karten mit Hilfe von Markierungen erkennt, kann er gute Karten an sich austeilen. Die Rede ist hier von Falschgeben. Das Falschgeben ist eine sehr wirksame Methode um die richtigen Karten an die richtige Person auszuteilen. Es wird empfohlen, den Daumen des Gebers zu achten, um sich nicht betrügen lassen. Gebräuchlich sind bei Falschspielern kleine Spiegel. Nicht nur Spiegel, die an der Wand hängt, kann gebraucht werden - ein glänzendes Feuerzeug, ein Zigarettenetui oder eine Geldscheinklammer hat dieselbe Wirkung. Wenn sich der Geber die Karte ganz einfach beiläufig und unauffällig ansieht, so verwendet er die Methode "Sichten". Während des Mischens, des Abhebens, des Gebens kann der Geber die obersten oder die untersten Karten sichten. Roulette ist noch ein Spiel, wobei Schwindel möglich ist. Dazu braucht man 4 Magnete, man muss sie um das Roulette Rad herum in gleicher Entfernung voneinander aufstellen. Die Magnete werden mit einer Kugel, die einen Stahlkern hat, gebraucht. Dank der Magnetkraft ist die Kugel neben der gewünschten Zahl zum Stehen zu bringen. Nach Falschmischen bleibt jede einzelne Karte an der selben Position. In den modernen Kasinos sowie beim Pokerturnier sind Einsatz eines Kartenschlittens und andere Betrugsversuche durch strenge Kontrollen unmöglich. Als eine Maßnahme gegen Falschspielerei wird es nur empfohlen mit Fremden um Geld nicht zu spielen. Nick the Greek, Conrad Baker, Milton Franklin Andrews sind einige der bekannten Falschspieler. Falschspieler arbeiten gewöhnlich in der Gruppe, deren Mitglieder mit vereinbarten Zeichen untereinander klären, dass derjenige mit dem besten Blatt im Spiel bleibt, während die anderen aussteigen. |